Qualität in der Altenpflege

Ein ganz normaler Tag in unserem Haus


- Die Bewohner dürfen in Ruhe wach werden, der Tag beginnt um 7:00 Uhr.
- Jeder Mitarbeiter ist für 6 Bewohner zuständig.
- Jeder Bewohner wird individuell nach seinen Bedürfnissen in der Morgentoilette    versorgt.
- Alles, was ein Bewohner noch selber kann, macht er auch selber!
   Zum Teil wird angeleitet, damit auch verlorene Fähigkeiten wiedergewonnen werden    können.
- Zum Frühstück sind dennoch in der Regel bis auf 2 Bewohner alle für den Tag fertig.
- Alle haben bereits vor dem Frühstück mindestens einen Becher Tee getrunken.
- Wer noch kann, schmiert sich seine Brote selbst, ansonsten wird das Brot ansprechend    serviert. Vorher gibt es neben den Medikamenten, die nötig sind, allerdings noch für    jeden ein Schälchen Quark mit Körnerstreu, damit auf Abführmittel verzichtet werden    kann.
- Die Bewohner frühstücken mit Zeit, in der Regel 1/2 bis 3/4 Stunde. Während ein MA    im Gemeinschaftsraum bleibt, versorgt der andere die Bew., die nicht selbst essen    können.
- Nach dem Frühstück der Bew. haben die MA ihr Frühstück - 1/2 Std., um wieder volle    Leistung zu bringen.
- Dann werden die letzten 2 Bew. frisch gemacht, rasiert, gebadet, Kiosk ausgegeben,    Zimmerpflege. Ordnung muß halt auch sein, damit man sich wohl fühlt.
- ab 1/2 12 Uhr gibt es Mittagessen, etwa die gleiche Zeit wie Frühstück.
- Wer von den Bew. will, kann zur Mittagsruhe gehen, wird aber selten genutzt.
- Jetzt hat jeder Mitarbeiter im Wechsel 1:05 h Zeit zur Mittagspause.
- während der eine Pause macht, wird vom anderen die frische Wäsche versorgt,    Schmutzarbeitsraum wieder aufgeräumt, was halt so anfällt.
- 14:30 h - 15:00 h ist Nachmittagskaffee.
- von 15:00 h bis ca. 17:00 h ist Beschäftigung angesagt, baden, usw.
- nebenbei haben die MA ab 16:00 h bis 17:00 h abwechselnd je 1/2 h Pause.
- Während dann der eine das Abendbrot richtet, macht der andere Dokumentation,    Medikamente, und sonstigen Kleinkram.
- Wenn nichts anliegt, ist auch Zeit zum Hinsitzen mit den Bewohnern.
- 17:30 h beginnt das Abendbrot bis ca. 18:15 h.
- danach wird die Abendtoilette begonnen. Wieder individuell.
- Was bis zur Übergabe (18:55 h) noch nicht fertig ist, macht die Nachtwache.

      So sieht ein ganz normaler Tag aus.

      Hetzte ist bei uns verboten! Warum?
      Stress überträgt sich auf die Bew., sie werden unruhig, quängeln.
      Das erhöht die Belastung der MA.
      Die haben noch mehr Stress, der überträgt sich wieder auf die Bew., usw., usw.!

      Und das will ich nicht.
      Ich will zufriedene, ausgeglichene Bew.!
      Ich will zufriedene, ausgeglichene MA!
      Dazu habe ich mir eben was einfallen lassen. Und es klappt!

Johannes Paetzold

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