Mangelernährung in Pflegeeinrichtungen
Wir leben nicht, um zu essen; Wir essen, um zu leben
Sokrates
Erneut Berichte über Unterernährung in Pflegeheimen
Viele alte Menschen in Pflegeheimen leiden offenbar nach wie vor unter Mangelernährung.
Nach entsprechenden Studien gibt es "schockierende Zustände bei der Versorgung mit künstlicher Ernährung in Altenheimen".
Viele Patienten, die künstlich ernährt werden müssten, 500 bis 1000 Kalorien zu wenig am Tag.
Mangelernährung muß rasch erkannt werden!
Die Erhebung des Ernährungsstatus ist so wichtig wie Kontrolle des Blutdrucks.
Schlechte Ernährung fördert Dekubitus!
Das frühzeitige Erkennen und Behandeln von Patienten mit Mangelernährung fördert den Heilungsverlauf
und verkürzt die Aufenthaltsdauer in Kliniken.
Die Erhebung des Ernährungszustands mit standardisierten Methoden, die "keine fünf Minuten dauern", sollte so selbstverständlich sein wie das Blutdruck messen, sagt Professor Hans Konrad Biesalski von der Universität Stuttgart Hohenheim.
"Wenn man es nicht erfaßt, wird nicht therapiert."
Menschen, die nicht ausreichend essen und trinken können oder Schwerkranke, die an Gewicht verloren haben,
müssen die Berechtigung für eine Ernährungstherapie haben.
Eine Unterversorgung mit Nährstoffen führt zu einer geschwächten Infektabwehr,
körperlicher Schwäche und schlechteren Wundheilung.
Das Vorgehen der Ernährungstherapie richte sich nach dem Bedarf der Patienten.
Erst wenn Patienten nicht mehr richtig essen können, wollen oder dürfen, setze eine enterale Ernährung mit Trink- oder Sondennahrung ein.
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Diese Arbeitshilfe bietet unter Berücksichtigung spezieller Faktoren
die Möglichkeit der Beurteilung des Ernährungszustands und
die Erstellung einer optimalen Planung der Ernährung !
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